Stillen will gelernt sein.

Mir hat das keiner davor gesagt.

Sobald mein Baby das Weltlicht erblickt wird alles ganz einfach klappen. Ich freute mich die ganze Zeit über auf das. Ich malte mir die schönsten Bilder im Kopf mit meinem Mäuschen., den ich wollte als Mama alles geben.

Und ich dachte immer, sobald ich meinem Baby die Brust anbiete wird es spontan klappen. Was gibt es einfacheres? Außerdem, es ist die gemütlichste Variante das Baby zu versorgen und das nicht nur was füttern betrifft. Auch mit Liebe und Zuneigung.

Braucht ein Baby mehr?

Jetzt könnte ich lachen! Hahahahahaha.

Kennst du das?

Was ich mir die ganze Schwangerschaft über perfekt ausgemalt habe, hat sich für uns zu einem Kampf entwickelt.

Und dann kommt die Realität

Tag 1 – Im Spital:


„Sie haben nicht genug Milch.“


„Das Baby weint, weil es Hunger hat. Versuchen wir mit Zugabe?“
Meine Antwort: ??? NEIN, danke. Mein Baby braucht noch etwas Zeit. Sie trank doch etwas, das sollte reichen.

Tag 2 – Besucher und Verwandte:


„Deine Milch ist nicht sättigend genug für dein Baby.“


„Siehst du es nicht, dass deine Milch dursichtig ist? Sie ist zu wässrig, deine Milch ist nicht sättigend genug für sie. Nimm einfach die Flasche und du hast deine Ruhe.“
Meine Antwort: NEIN, danke. Es ist MEINE MILCH und sie ist MEIN BABY. Sie war in meinem Bauch, mein Körper kennt sie und ihre Bedürfnisse. Ich weiß, es ist genau richtig für mein Mäuschen.

Tag 3 – andere frischgebackene Mamis im Zimmer:


„Ich gab die Flasche.“


„Bei mir war dasselbe. Ich gab die Flasche und seitdem ist mein Baby ruhig und schläft so friedlich. Versuche es doch, ist immerhin besser als sie zu quälen.“
Meine Antwort: NEIN, danke. Sie braucht nicht nur einen vollen Bauch. Sie braucht MICH. Ich stille sie weiter.

Instikt

Meine Antworten hatten nichts mit einer Ahnung zu tun. Ich wusste nichts, über solche Probleme. Es war mein Instinkt der da gesprochen hat.

Instinkt?

Das gute war, ich hatte einen klaren Standpunkt von Anfang an.
Ok. Es funktionierte nicht so wie ich es dachte. Das war aber kein Grund für mich gewesen es aufzugeben, denn einer Sache war ich mir immer bewusst: die Stillzeit ist nicht nur für mein Baby enorm wichtig, sondern auch für mich als MAMA. Ich spürte schon vorher, dass das(s) die schönsten Momente für uns beide sein werden.

Zuhause im Glück

Ich kann nicht sagen ob ich richtig oder falsch gehandelt habe. Es sind ganz einfach unsere Erfahrungen und meine Handlungsmethode. Ich kann aber sagen: Ich bereue es nicht. Ich würde nach alldem, es wieder so machen. Es dauerte ein Weilchen sich aneinander zu gewöhnen, aber es hat sich gelohnt!

Ich hatte aber Recht in einem – es sind wirklich die schönsten Momente in meinem MAMASEIN leben. Die würde ich gegen nichts auf dieser Welt eintauschen.

Wie du dir das Stillen noch erleichtern kannst?

Ich würde mich freuen dir die Stillzeit etwas zu erleichtern. Hier hast du ein paar nützliche Tipps dazu.

stillen breastfeeding dojenje

Stillen leichtgemacht

Tipp 1

Höre nicht auf andere. Folge deinem Instinkt. Es ist egal, ob du dich für die Flasche oder für das Stillen entscheidest. Das eine als auch das andere ist weder richtig noch falsch.
Richtig ist, dass dein Baby und du zufrieden und glücklich seid.

Tipp 2

Nehmt euch Zeit. Jeder Anfang ist schwer. Lasst es auf euch zukommen. Und jeder hat andere Erfahrungen in dieser Sache. Macht eure eigenen Erfahrungen.

Tipp 3

Der Genuss. Babys können die Nervosität und den Stress schmecken. Wenn du es genießt, dein Baby wird es sofort spüren. Beim Stillen ist wichtig es nicht zu erzwingen, sondern es gelassen und entspannt wie möglich anzugehen.


Freunde und Familie, das ist ein Appell! Eine frischgebackene MAMA braucht euch.
Es reicht einfach da zu sein und die junge Mama zu trösten, ihr sagen, dass alles was gerade schief läuft ganz normal und natürlich ist.


Stillen

Tipp 4

Die Ruhe. Die Ruhe beim Stillen ist sehr wichtig, damit dein Baby nicht durch Nebengeräusche und sonstige Nebensachen abgelenkt wird. Versuche ein schönes ruhiges Plätzchen für euch zu finden. Unseres war das Familienbett.

Tipp 5

Achte auf deine Ernährung. Vermeide stark gewürzte Mahlzeiten und trinke viel Wasser.

Tipp 6

Hilfsmittel. Manchmal wirst du mehr, manchmal weniger Milch haben. Das ist ganz normal und nennt sich die Milch-Regulation Zeit. Dein Körper muss erst mal erkennen wie viel Milch dein Baby braucht.
Hilfsmittel wie eine Stillpumpe, die du auch in deiner Apotheke mieten kannst, wird dir bei der Milchregulation helfen.

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Falls du Fragen hast, ich beantworte sie dir gerne. Bist du schon eine erfahrene Mama und du deine Tricks und Tipps mit uns teilen willst, würden wir uns alle freuen.

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Ella